2010: Seminar "Chancengleichheit"

26.–28. November 2010
Herkunft gleich Zukunft – Mythos Chancengleichheit?
 
Aussehen, Geschlecht, Nationalität – wer wir sind, können wir uns nicht aussuchen, das bestimmt die Natur, Gott oder der Zufall.
 
Schule, Studium, Beruf – was aus uns wird, wer entscheidet darüber?
 
Spätestens seit PISA 2000 wissen wir, dass die Höhe des Bildungsabschlusses in Deutschland vor allem vom sozialen Status der Eltern abhängt. Studien über Studenten, aktuell die HIS-Studie über das soziale Profil in der Begabtenförderung, und Studien über Manager bestätigen diese Tendenz in unserer Gesellschaft.
 
Chancengleichheit – was bedeutet das eigentlich? Das Versprechen von gleichen Ausgangsbedingungen für alle und Erfolg abhängig von der individuellen Anstrengung und Fähigkeit? Oder das gleiche Ergebnis für jeden? Wie entstand das Ideal der Chancengleichheit? Wie steht es in Deutschland konkret um Chancengleichheit in Arbeitsrecht, Bildung, Berufs- und Privatleben? Was müsste sich ändern? Wer steht in der Verantwortung?
 
Im Rahmen unseres Seminars werden wir das Thema mit Vorträgen, Selbstversuchen und einer Fishbowldebatte aus verschiedenen Perspektiven beleuchten: Am Freitag wird es um „Bildung und Chancen“ gehen. Der Samstag steht unter dem Motto „Chancen geben, Chancen haben – Psychologie und Arbeitsrecht“ und am Sonntag werden wir uns im Rahmen einer themenbezogenen Stadterkundung auf die Suche nach „Chancen in Würzburg“ machen.
 
Das Seminar fand vom 26.–28. November 2010 in Würzburg statt. Weitere Informationen finden sich im Programm.