Projekte

E-Learning im Schulalltag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hospitation einer Schulevaluation

 
Die für das deutsche Bildungssystem schockierenden Ergebnisse der PISA-Studie 2003 bewirkten die Forderung nach bundeseinheitlichen Bildungsstandards und nach einem geeigneten Instrumentarium, wie zielgerichtete Qualitätsentwicklung überprüft werden könne.
 
Das Lösungswort für ein solches Instrumentarium lautet: „Externe Evaluation“.
 
Im März 2009 erhielten wir die einmalige Gelegenheit, unseren Vertrauensschulleiter, der als externer Evaluator in Bayerns Schulen unterwegs ist, einen Tag lang auf einer Schulevaluation zu begleiten und „hinter die Kulissen“ zu blicken.
 
„Wie sieht der Ablauf eines Evaluationstages aus?“
„Welche Maßnahmen müssen im Vorfeld ergriffen werden, wie erfolgt die Nachbereitung?“
„Wie reagieren Lehrer, Schüler und Eltern, wenn sich ein Evaluationsteam ankündigt und drei Tage lang genau beobachtet, was sich in der Schule abspielt?“
 
Neben diesen drei Fragen wurden uns noch zahlreiche andere beantwortet, die sich uns im Vorfeld oder auch erst im Verlauf der Evaluation stellten. Fest steht, dass nach dieser aufschlussreichen Hospitation wohl jeder von uns aus einer neuen und verständigeren Perspektive auf das sensible Thema „Externe Evaluation“ blickt.
 
 
 
 
Symposium „Evaluation“ – zwischen funktionalistischer Analyse und pädagogischem Anspruch
 
Durch unseren Vertrauensschulleiter wurden wir auf das von Famos (Freie Arbeitsgemeinschaft von Moderatoren für Schulentwicklung) organisierte Symposium „Evaluation“ aufmerksam, das am 13./14. März 2009 in Eichstätt stattfand.
 
Hauptthemen waren der Nutzen und die Grenzen der Evaluation sowie ihre Veränderungen zur Gewinnung einer ganzheitlichen Sicht von Schulqualität. Neben impulsreichen Vorträgen und kontroversen Podiumsdiskussionen setzten wir uns in einzelnen Workshops aktiv mit spezifischen Aspekten der Evaluation auseinander, z.B.:
  • Evaluation und was kommt danach? Von Daten zu Taten
  • Evaluation und Pädagogik – ein Widerspruch
  • Pädagogische Selbstevaluation als dauernde Aufgabe. Die Praxis der Reformschule Kassel.
 
 
Insgesamt waren die Referenten sehr kompetent und es wurde deutlich, dass die Evaluation erst ganz am Anfang steht. Prof. Dr. Hans Rauschenberger: „Schulevaluation als Herausforderung der Pädagogik“:
 
„Schüler, die einen verachten zu achten.“
 
„Menschen kann man nicht steuern, man muss sie überzeugen.“
 
„Lernen, Bildung und Erziehung sind letztendlich nicht messbar.“
 
 
 
Der Klettergarten
 
Um die Gemeinschaft der KG Nürnberg, mit der wir in der Anfangszeit des Studienkollegs viel zusammengearbeitet haben, sowie das Vertrauen zueinander und die Kommunikation untereinander zu verbessern, verbrachten wir im April 2009 einen gemeinsamen Tag im Kletterwald am See in Schweinfurt. Zum einen kletterten wir durch die Bäume des Parks in fünf bzw. zehn Metern Höhe und verbrachten so einen ereignisreichen Tag, an dem es viel zu lachen gab. Zum anderen bekamen wir auch ein spezielles Teamtraining, bei dem wir gemeinsam Probleme lösen und Hindernisse überwinden mussten. Wir lernten zu kommunizieren und einander zu vertrauen sowie dass es im Leben Situationen geben kann, die man als Einzelkämpfer nicht überwinden, in der Gemeinschaft jedoch schaffen kann.
 
 
 
 
Die Werkstatt-Tagung
 
Am 20. März fand in Würzburg, initiiert vom Zentrum für Lehrerbildung eine Werkstatt-Tagung statt. Diese war gewissermaßen eine Kombination aus Schüler-Event und Lehrerfortbildung.
 
Zum Ende der sogenannten Schulkinowoche hatten Schüler aus ganz Würzburg die Möglichkeit, im Cinemaxx den Dokumentarfilm „Rhythm is it“ von und mit dem Tanzpädagogen Royston Maldoom anzuschauen, der ihnen danach persönlich ihre Fragen beantwortete.
 
Am Nachmittag dann fanden für Lehrer und Studenten verschiedene Workshops zum Thema: „Schule in Bewegung bringen“ statt, von denen auch Royston Maldoom einen leitete (mehr zu den Workshops).
 
Wir hatten als Kollegiatengruppe die Möglichkeit, bei den Planungen und der Durchführung mitzuwirken und viele spannende Eindrücke zu diesem Thema zu sammeln. Sogleich konnten wir am Abend an einer Podiumsdiskussion hierzu teilnehmen.
 
 
Das SynAgieren-Projekt oder „Weltretten am Wochenende“
 
Vom 20.-22. März 2009 traf sich unsere Kollegiatengruppe, um zusammen mit einer Menge anderer engagierter Studenten am SynAgieren-Projekt teilzunehmen. Neben einer Vielzahl von Fachvorträgen zum Thema Umweltschutz, die dem Projekt einen wissenschaftlichen Rahmen gaben, bekamen wir die Gelegenheit, in vielen AGs aktiv einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, die Welt an einem Wochenende ein wenig besser zu machen. 
 
Wir arbeiteten in der AG "Unterrichtsmaterialien" zusammen mit sechs weiteren „SynAgenten“ an Broschüren des Bundesministeriums für Umwelt und Naturschutz (BMU), die kostenlos für Schulen zur Verfügung gestellt werden. Dabei versuchten wir, die schon recht gut konzipierten, aber für den Unterricht noch etwas mangelhaft gestalteten Broschüren zu "Erneuerbaren Energien" sowie "Klimaschutz & Klimapolitik", in didaktischer Hinsicht aufzuwerten und die Inhalte zu aktualisieren. Dabei konnten wir das Material um einige inhaltliche Blöcke, aber auch Spiele und didaktische Konzepte ergänzen.
 
Neben der reinen Materialdurchsicht haben wir zudem ein Konzept entwickelt, die Broschüren an den Schulen bekannter zu machen und gleichzeitig deren Einsatz sowie ihre Qualität zu evaluieren.